Künstler Erklärung


Sid Chidiac wurde in Sydney, Australien, geboren. Im fünften Lebensjahr zog seine Familie in den Libanon. Er wuchs nahe dem Haus von Kahlil Gibran auf, Autor von „Der Prophet“ und erfolgreicher Künstler. Gibrans Arbeit inspirierte Sid durch seine Kindheit hindurch und auch darüber hinaus, als er nach Australien zurückkehrte.

Im Alter von 23 begann Sid seine kreativen Unternehmungen mit Glasmalerei. Er gestaltete 14 Tafelbilder aus Bleiglas (ähnlich buntem Kirchenfensterglas), welche mythologische Geschichten erzählten. Mit dieser Serie gewann Sid den „Young Achievers Award“, der an Künstler unter 24 vergeben wird.

1995 begann Sid sein Studium an der Julian Ashton Art School. Ashton ist eine einzigartige und historische Schule, die 1890 gegründet wurde und bis heute eine von Australiens besten Kunsthochschulen geblieben ist. Sid hatte das Privileg bei Nigel Thompson zu studieren, der zweimal den Archibald Prize gewann, Australiens renommierteste Auszeichnung für Portraits.

In der Schule lag Sids Fokus auf Öl auf Leinwand. Er zeigt seine Arbeiten in Gruppen-Ausstellungen seit 1995. Seine erste Einzelausstellung fand 1999 statt, bei der er erfolgreich seine Arbeiten ohne Agenten oder Händler verkaufen konnte.

Nachdem er seine Studien an der Ashton School beendet hatte, nahm Sid Forschungsurlaub und bereiste die Welt, um die besten Kunst-Museen und Galerien zu besuchen. Zwischen 1999 und 2002 besuchte er 20 Länder, darunter auch die Vereinigten Staaten. 2003 kehrte er mit der Ausstellung „Modern Portaits“ im Australischen Konsulat in New York nach Manhattan zurück. Die Veranstaltung war für zwei Wochen angesetzt, wurde aber verlängert.

Sid fertigte eine überdimensionale abstrakte Wiedergabe des „Letzten Abendmahls“ bei einer Fenster Kunst Installation des Chashama Theaters an. Es war ein exzellenter Veranstaltungsort am Times Square, der den Künstlern eine großartige Gelegenheit bot, ihre Arbeit im Licht der Öffentlichkeit zu zeigen. Es war ein Privileg für Sid, im Zentrum New Yorks ein riesiges Bild zu malen, während ihm tausende Menschen pro Stunde bei der Arbeit zusahen.

Und dann kam die Schokolade

Es begann mit der Idee, komplett essbare Portraits einer Gruppe verschiedenartigen Menschen in Schokolade zu malen. Seine erste Ausstellung der Schokoladen Portraits trug den Titel „Flavor of New York“ und wurde zu der sechsten jährlichen Schokoladen Show in Manhattan gezeigt. Die Ausstellung wurde im November 2003 eröffnet und war ein großer Erfolg bei den Tausenden Besuchern – und den Medien. Sid wurde von vielen Medien – unter anderem von NPR, The Chicago Tribune und The New York Daily News – porträtiert.

Sid kehrte nach Australien zurück, wo seine Arbeit ausgiebige Medien-Berichterstattung erfuhr. Er spendete verschiedene Bilder örtlichen Wohltätigkeitsorganisationen, die hilfsbedürftigen Kindern halfen. Zudem organisierte er eine Kinder Kunst Auktion, die $10.000 für das Sydney Children’s Hospital aufbrachte.

Sid fuhr fort, seine Schokoladen Gemälde in Los Angeles, New York, Paris, Sydney und Kuwait auszustellen. Innerhalb von wenig mehr als einem Jahr wurde Sid von mehr als 150 Fernseh- und Radiostationen, Internetseiten, Zeitungen, und Magazinen interviewt.

Am 18. April 2005 wurde Sid durch Emma Charlton von der Nachrichtenagentur AFP interviewt. Dieses Interview wurde über Radio, Fernsehen und Zeitungen in verschiedenen Sprachen auf der ganzen Welt verbreitet. Sid erhielt 2003 eine Förderung über fünf Jahre von Berry Callebaut Schokolade, einem der größten Hersteller belgischer Schokolade. Seit 2003 folgt Sid Einladungen zu Ausstellungen weltweit und seitdem werden seine Werke auf der ganzen Welt gezeigt. Sid wurde 2005 von einem privaten Förderer beauftragt, mit Arbeiten zur Geschichte von den Phoeniziern bis zum modernen Libanon zu beginnen. Bis heute hat Sid zehn Bilder der Serie vollendet. Während der achten Culinary Art Show im österreichischen Warth, erhielt Sid die Goldmedaille für das Malen mit einem neuen Medium – Schokolade. Am 19. Oktober 2006 ließ Sid seine Bilder im Schokoladenmuseum in Barcelona ausstellen. Diese Bilder gehören nun zur eigenen Kollektion des Museums. Eine Arbeit Sids wurde am 17. Juli 2007 in der amerikanischen Botschaft in Beirut gezeigt, eine andere am 26. Juli 2008 in der australischen Botschaft in Beirut. 2008 nahm Sid an einer Veranstaltung der Michael J. Fox Parkinson Stiftung teil und stellte sowohl seine Zeit als auch ein Model zur Verfügung.

Sid beabsichtigt, seine Arbeit sowohl in Schokolade als auch in Öl fortzusetzen. Seine Ölbilder unterscheiden sich sehr und richten sich nach dem jeweiligen Auftrag der Besteller. Er ist stolz darüber, dass seine Bilder auf der ganzen Welt zu sehen sind und ist bestrebt, ebenso innovativ wie auch universell mit seiner Kunst zu bleiben. Sid ist Wohltätigkeit sehr wichtig und er möchte Ausstellungen organisieren, die jungen Krebspatienten in der ganzen Welt zugute kommen